Die Skulptur zeigt eine kniende, abstrahierte Figur mit geschlossenen Augen in kontemplativer Haltung. Auf der Schulter sitzt ein Vogel, in den Händen hält die Figur eine kleine Trommel – ein zentrales Element, das auf Rhythmus, Klang und rituelle Handlung verweist. Die reduzierte Formensprache konzentriert sich auf Haltung, Geste und symbolische Bedeutung statt auf naturalistische Ausarbeitung.
Gefertigt aus weißem Ton, mit Engoben und partiellen Glasuren ausgearbeitet, entsteht eine differenzierte Oberfläche mit feinen Farbnuancen und Kontrasten zwischen matten und glänzenden Partien. Die formale Vereinfachung lenkt den Blick auf das Zusammenspiel von Figur, Vogel und Instrument.
Die Arbeit bewegt sich zwischen figürlicher Darstellung und symbolischer Verdichtung und thematisiert Wahrnehmung, Rhythmus und innere Sammlung. Als keramische Kunstskulptur geeignet für Innenräume sowie geschützte Außenbereiche.